Wie rechnet HiFiCheck?
HiFiCheck trennt Herstellerfreigabe, Pegelreserve, Raum, Aufstellung und Datenlage und fasst die auswertbaren Faktoren in einem vorsichtigen technischen Matchscore zusammen.
Pegelreserve
Wenn Empfindlichkeit, Hörabstand und eine brauchbare Leistungsangabe vorliegen, wird aus Empfindlichkeit, Leistung und Abstand eine praxisnahe Reserve abgeschätzt. Die fünf Nutzerstufen meinen einen groben mittleren Hörpegel: eher leise 65 dB, normal 74 dB, gehoben 82 dB, laut 88 dB und sehr laut/Party 93 dB. Für kurze Musikspitzen rechnet HiFiCheck intern mit 12 dB zusätzlicher Reserve. Daraus entstehen 77/86/94/100/105 dB als Rechenziele für Spitzen – nicht als Behauptung, dass jeder Nutzer dauerhaft so laut hört.
RMS/Sinus/Dauerleistung und DIN-Sinus bzw. DIN-Nenn-/Dauerleistung sind für diese Abschätzung gut nutzbar. Musik-, IHF- und Dynamikangaben werden nicht in eine erfundene Dauerleistung umgerechnet; sie erlauben höchstens eine grobe Leistungsklasse.
Freifeld als konservative Näherung
Die Abstandskorrektur orientiert sich am Freifeld. In einem Wohnraum trägt reflektierter Schall zusätzlich bei. Deshalb zeigt HiFiCheck keine scheinexakte Maximal-dB-Zahl im Ergebnis.
Wie entsteht der Matchscore?
Die Skala von 1,0 bis 10,0 fasst elektrische Passung, nutzbare Leistungsreserve, Raum und Systemgröße, Aufstellung sowie den Dämpfungsfaktor zusammen. Sie ist eine technische Orientierung und ausdrücklich keine Klangnote. Fehlen optionale Angaben, werden sie nicht als Nachteil gerechnet; die vorhandenen Faktoren werden neu gewichtet und die Datenabdeckung bleibt separat sichtbar. Fehlt eine belastbare Kernaussage zu elektrischer Passung oder Leistungsreserve, zeigt HiFiCheck bewusst keinen Zahlenwert.
Was darf rot werden?
Rot ist technischen Konflikten vorbehalten, etwa einer Nennlast unterhalb der Herstellerfreigabe. Eine begrenzte Pegelreserve wird höchstens gelb.
